Marder 2017-06-21T16:00:52+00:00

Marderbekämpfung – Marderabwehr gegen Steinmarder und Siebenschläfer

Automarder gehören zu den Raubtieren und sind weltweit verbreitet, echte Marder sind der Steinmarder und der Baummarder. Ruhestörung, Sachbeschädigung, Geruchsbelästigung – für manchen Hausbesitzer entwickeln sich die possierlichen Tiere zur echten Plage.Als unerwünschte Untermieter auf städtischen Dachböden sind Marder und Waschbär keine Mitbewohner von der ruhigen Sorte. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung rät: “Städter sollten es vermeiden, die Tiere zu füttern, Abfälle immer gut wegräumen und damit das Nahrungsangebot so gering wie möglich halten.” Aus dem Steinmarder, der ursprünglich in Steinbrüchen und Felslandschaften beheimatet war, ist mittlerweile ein regelrechter Hausmarder geworden, der es sich auf Dachböden gemütlich macht. Hier ist es trockener, wärmer und geräumiger als in den meisten Schlupfwinkeln in der freien Natur.

Ihr Fell ist meist braun oder schwarz gefärbt, sie haben eine kurze Schnauze und sehr kleine Ohren, sind vorrangig dämmerungs- und nachtaktiv. Steinmarder übernehmen Bauten von anderen Tieren oder auch Unterschlüpfe, suchen sich geschützte Bereiche sehr oft auch im Lebensraum der Menschen z.B. im Motorraum vom Auto, auf Dachböden oder in Abgehängten Zwischendecken. Die Weibchen bekommen in der Regel ein mal im Jahr junge und tragen diese zwischen 30 und 60 Tage. Junge Baummarder sind Nesthocker, nach zwei Monaten sind sie dann meist selbstständig. Die Geschlechtsreife der Tiere tritt dann in einem halben Jahr bis zu zwei Jahren ein, die Lebenserwartung liegt bei 5 bis 20 Jahren.

Marderbekämpfung – Marderabwehr von kompetenten Fachpersonal

Meist ernähren sich die Steinmarder von tierischer Nahrung, wie kleinen Wirbeltieren, Eiern aber auch Insekten und Würmer stehen auf ihrem Speiseplan. Pflanzliche Nahrung z.B. Früchte, Nüsse und Wurzeln gehören auch dazu. Automarder stellen sehr oft eine große Belästigung für uns Menschen dar und richten nicht selten Schäden im vierstelligen Bereich an. Häufig findet man ganze Familien auf unseren Dachböden, welche dort die Nachtruhe stören.

Die Siebenschläfer, Steinmarder und Baummarder verursachen Ärger und Kosten – 16.000 bundesweite Pannen wurden im letzten Jahr in den KFZ Werkstätten behoben. Hier sorgen die sogenannten Kabelbeißer für Reparaturumsätze in Millionen Höhe.

Marderabwehr,Marderschreck oder Marderfallen – was hilft gegen Marder

Steinmarder und Baummarder unterliegen in Deutschland dem Tierschutzgesetz und eine Marderbekämpfung ist verboten ! Sie dürfen bei der Marderabwehr nicht getötet werden. In Ausnahmefällen kann der Jäger den Marder oder Steinmarder artgerecht entfernen, dies wird natürlich dann auch durch das geltende Jagdrecht geregelt. Sie verursachen erhebliche Schäden, es sollte jedoch in jedem Fall ein Fachmann im Bereich Marderabwehr oder Marderbekämpfung zu rate gezogen werden der bei einer Marderplage professionelle Hilfestellung geben kann. Es besteht die Möglichkeit Steinmarder und durch geeignete Mardersperren oder sogenannte Marderlebendfallen vom Menschen fernzuhalten. Einen Automarder zu fangen in einer Lebendfalle erfordert sehr gute Kenntnis über die Lebensweise und die Biologie der verschiedenen Marderarten. Natürlich verfügt der Profi über die nötige Ausbildung und Erfahrung des Marderlebendfangs und hat auch die nötige Ausrüstung und die Geräte zur Marderabwehr. Sollten sich ein Automarder nicht fangen lassen bestehen andere Methoden zur Marderabwehr wie z.B. giftfreie universal Repellentien welche zum Einsatz gebracht werden. Die Vergrämung der Marder erfolgt durch ein Repulsivstoff welcher mit Hochdruck eingebracht wird. Repulsivstoffe sind Vergrämungs- beziehungsweise Abschreckmittel die über den Geruchssinn wahrgenommen werden, Zielorganismen werden vertreiben aber nicht getötet. So werden die Fraß-, Biss- und Einstichaktivitäten von Schadtieren vermieden. Bestandteil der Repulsivstoffe sind oft ätherische Öle und synthetisch hergestellte Chemikalien welche natürlich nur die Zielorganismen vertreiben.

Wer knabbert an meinem Auto – Schäden durch Marder oder Steinmarder

Steinmarder sind Kulturfolger und deshalb oft in der Nähe der Menschen zu finden. Sie suchen gerne in Dachböden und Scheunen Unterschlupf. Allerdings sind Steinmarder bei vielen Menschen nicht sonderlich beliebt, denn sie haben eine besondere Vorliebe: Parkende Autos! Viele Autobesitzer kennen das: Plötzlich springt am Morgen der Motor nicht mehr an. Ein Blick unter die Motorhaube bestätigt: Hier war ein Marder aktiv. Schläuche und Kabel sind kaputt gebissen, die Isolierung zerfetzt.

Warum machen Steinmarder so etwas? Ganz einfach: Sie verteidigen ihr Revier. Denn wenn sich ein Marder unter der Motorhaube eines Autos versteckt hat, dann betrachtet er es als sein Eigentum. Wenn sich nun ein zweiter Marder in der Nähe blicken lässt und am Auto seinen Geruch verbreitet, dann sieht unser Freund rot: In der Nacht lässt er seine Wut an den Weichteilen des Autos aus – nicht um damit den Autofahrer zu ärgern, sondern um seinen Konkurrenten zu vertreiben!

Marder beißen im Haus und auf Dachböden vorzugsweise Stromleitungen durch und sind dadurch für eine Reihe von Hausbränden verantwortlich. Geparkte Autos stellen eine große Anziehungskraft für Automarder als ständig verfügbare, trockene und sichere Aufenthaltsplätze dar. Der ADAC weist in seiner 20 Jahre umfassenden Statistik jährlich ca. 15.000 Schäden durch Marder an Kraftfahrzeugen aus.

Steinmarder und Siebenschläfer: weitere Links

Marder und andere Nager
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