Ratten 2018-02-02T15:02:17+00:00

Die Wanderratte (rattus norvegicus)

  • Gewicht: 300g
  • Kopf-Rumpflänge: 25-25 cm
  • Schwanzlänge: 15-20 cm
  • Aussehen: kleine Augen, abgerundete Schnauze
  • Vorkommen: im Freien, an Gewässern, in der Kanalisation und in Gebäuden
  • legt unterirdische Bauten an, schwimmt und klettert gut
  • Nahrung: Allesfresser, frisst etwa 300 g am Tag, müssen am Tag ca. 20 ml Flüssigkeit aufnehmen
  • Population: die Weibchen gebären 7 x pro Jahr 8-10 Junge pro Wurf
  • Lebenserwartung: ca. 9-18 Monate

Ratten als Schädlinge: Die wenig spezialisierten und somit sehr anpassungsfähigen frei lebenden Tiere gelten gemeinhin als Nahrungsmittelschädlinge. Der in der Landwirtschaft durch sie verursachte Schaden ist enorm, sodass gegen sie Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Zudem treten sie in Gartenanlagen auf, wo besonders Wurzeln und Knollen angenagt werden. Sie nutzen dabei auch gern Gänge, welche durch Maulwürfe gegraben wurden. Auch Gebäude werden in Mitleidenschaft gezogen, weil diese Nager Wasser- und Abwasserleitungen beschädigen können. Zudem ist die Verbreitung von Krankheitserregern durch die Ratten ein Problem. Frei lebende Ratten können, ebenso wie nahezu alle anderen Tiere, als Vektoren direkt oder indirekt diverse Krankheitserreger mit den von ihnen ausgelösten Krankheiten übertragen.

Ratten leben in Erdbauten oder auf Bäumen. Viele Arten können gut klettern und errichten Nester in den Bäumen als Unterschlupf. Andere ziehen sich in Erdbauten, Felsspalten oder in hohle Baumstämme zurück. Die besser erforschten, kulturfolgenden Arten leben in Rudeln von bis zu 60 Tieren, wobei die Rudelmitglieder sich am Geruch erkennen. Rudel setzen sich aus einem oder mehreren Männchen und mehreren Weibchen zusammen, beide Geschlechter etablieren eine Rangordnung. Es sind territoriale Tiere, die Reviere werden gegen Eindringlinge verteidigt. Über die Lebensweise der meisten Arten ist jedoch kaum etwas bekannt. Ratten sind Allesfresser, die eine große Vielfalt an pflanzlicher und tierischer Nahrung zu sich nehmen. Die meisten Arten bevorzugen Samen, Körner, Nüsse und Früchte, sie ergänzen den Speiseplan aber mit Insekten und anderen Kleintieren, auch gibt es Arten die vorwiegend fleischliche Kost verzehren. Wanderratten beispielsweise sind vorwiegend Fleischfresser, zu ihrer Beute zählen Vögel und deren Eier, kleine Säugetiere und andere Wirbeltiere und auch Fische. Die Arten, die in der Nähe des Menschen leben, finden ihre Nahrung häufig in Vorratslagern, auf Feldern oder im Abfall. Hausratten und Wanderratten können nicht nur alles fressen, was Menschen essen, sondern auch andere zusätzliche Stoffe wie Pelze, Seife, Papier und Bienenwachs.

Ratten sind „Nahrungsspezialisten“, unsere Köder werden mit Lockstoffen versehen, um attraktiv für die Nager zu sein. Anhand dieser Köder, die in verschiedenen Formulierungen angeboten werden und die je nach Befall mit unterschiedlichsten festen Köderblöcken belegt werden, kann man gut kontrollieren, wie stark der Befall ist.

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