Bettwanzen

(Cimex lectularius)

Bettwanze / Bettwanzen (Cimex lectularius), auch Hauswanzen, ist eine Wanze aus der Familie der Plattwanzen (Cimicidae). Die Bettwanzen sind darauf spezialisiert, in den Schlafplätzen von homoiothermen (gleich warmen) Lebewesen – vor allem Menschen – zu leben und sich von deren Blut zu ernähren. Bettwanzen sind Zivilisationsfolger und gelten als klassische Parasiten. Das mit typischen Hauterscheinungen und Symptomen einhergehende Krankheitsbild, das durch den Stich von Bettwanzen hervorgerufen wird, bezeichnet man als Cimikose.

Erwachsenen Bettwazen sind papierdünn und erreichen Körperlängen zwischen 3,8 und 5,5 Millimeter, im vollgesogenen Zustand bis zu 9 Millimeter. Sie ist behaart und von rotbrauner Farbe. Die Hinterflügel fehlen völlig; die Vorderflügel sind zu kleinen Schuppen zurückgebildet. Der Halsschild ist vorne halbkreisförmig ausgeschnitten. Die Facettenaugen sind sehr klein, Punktaugen (Ocellen) fehlen.

Bettwanzen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 6 bis 12 Monaten.

Die Bettwanze ist ein Kosmopolit. Sie ist im Norden bis etwas über den 65. Breitengrad beheimatet. In den Alpen kann sie bis fast 2000 m vorkommen. In den Tropen und Subtropen kommen Populationen einer Unterart vor, die vormals als eigene Art C. hemipterus angesehen wurde.

Bettwanzen sind weitgehend an den Menschen und die ihn umgebenden Tiere gebunden. Sie leben in Städten, zum Teil in Wohnungen, die an die Brutplätze verwilderter Tauben angrenzen. Ferner halten sie sich in Ställen sowie in Säugerbauten und Vogelbruthöhlen im Freiland auf. Der bevorzugte Aufenthalt von Bettwanzen liegt im Schlafbereich ihres Wirtes, d. h. im Hotel- oder Schlafzimmer. Dort verbergen sich die nachtaktiven Blutsauger tagsüber in Falzen von Matratzen, in Ritzen und Fugen von Bettgestellen, hinter Sideboards und Bilderrahmen, hinter losen Tapeten und Fußleisten, in Elektrokanälen und Lichtschaltern, in Hohlräumen von Decken, Wänden und Böden und heute auch in Fernsehern und anderen elektronischen Geräten.

So vertreiben wir Bettwanzen langfristig

Die erfolgreiche Bettwanzenbekämpfung ist selbst für einen Schädlingsbekämpfer eine Herausforderung. Von eigenen Aktion durch Laien oder unerfahrene „Fachleuten“ ist daher abzuraten.

Unser Team verfügt über große Erfahrung bei der Bekämpfung dieser Parasiten, versteht deren Verhaltensweisen und stimmt die Methoden und den Einsatz der Präparate jeweils darauf ab.

Je nach Situation oder Wunsch können wir folgende Methoden zur Bekämpfung von Bettwanzen anbieten:

  • Begehung und gründliche Prüfung Ihres Objekts
  • Bei Befalls-Bestätigung: Umgehende Lokalisierung der Ursprungsherde
  • Festlegung des zeitlichen Ablaufs und außerdem  auf die Art der Behandlung
  • Bekämpfung der Bettwanzen: Chemische Behandlung mit Kieselgur, einem ungiftigen Insektizid. Thermische Behandlung mit  dem Heizluftverfahren oder vor allem durch  Thermozelten
  • Fachgerechte Entsorgung aufgrund stark befallener Gegenstände, um daher eine weitere Ausbreitung zu verhindern
  • Abschlußkontrolle: Ist inklusive – damit garantieren wir Ihnen, dass der Befall erfolgreich bekämpft ist.

EUROPÄISCHER STANDARD DIN EN 16636 FÜR SCHÄDLINGSMANAGEMENT

  • Die DIN EN 16636 entspricht den allgemein anerkannten Regeln der Schädlingsbekämpfung in Deutschland und Europa. Durch den Einsatz von Schädlingsbekämpfern, die nach den Vorgaben der neuen Norm arbeiten, können Sie nachweisen, dass das Schädlingsmanagement mit der gebührenden Sorgfalt durchgeführt wird. Eine Schädlingsbekämpfungsdienstleistung, die nicht nach den Regeln der EN 16636 durchgeführt wird, kann im Streitfall als mangelhalft beurteilt werden.
  • Die Norm schreibt Anforderungen an die Vertragsgestaltung vor und schafft somit eine Vergleichsgrundlage für Angebote unterschiedlicher Anbieter
  • Die Zertifizierung nach EN 16636 ist ein zusätzliches Bewertungskriterium bei der Auswahl eines geeigneten Schädlingsbekämpfers
  • Einbindung ins Qualitätsmanagement: Normen wie z.B. der IFS Food oder der BRC Food verlangen von Ihnen, dass Sie ein System zur Schädlingsbekämpfung als Teil Ihres Qualitätsmanagementsystems aufrechterhalten. Geht Ihr Schädlingsbekämpfer nach EN 16636 vor, wird sichergestellt, dass die Dokumentationsvorgaben berücksichtigt werden.

DIN ISO 9001 – Qualitätssicherung durch Prozessoptimierung

Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ist national und international die meist verbreitete und bedeutendste Norm im Qualitätsmanagement (QM). Eine Zertifizierung nach ISO 9001 ist für Unternehmen und Organisationen aller Größen und in allen Branchen möglich und bildet die Basis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des unternehmensinternen Qualitätsmanagementsystems (QMS).

Die ISO 9001 legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, die von Unternehmen umzusetzen sind, um die Kundenanforderungen sowie weitere Anforderungen an die Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität zu erfüllen. Mit der Einführung eines QM-Systems kann zum Beispiel:

  • die Transparenz betrieblicher Abläufe erhöht werden
  • eine höhere Kundenzufriedenheit erzielt werden
  • die Fehlerquote und somit Kosten gesenkt werden

Ein wesentlicher Grundsatz der ISO 9001 ist die Prozessorientierung. Ein prozessorientiertes QM-System begleitet alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und stellt diese auf den Prüfstand. Dadurch können auch bei guten Organisationen Optimierungsmöglichkeiten aufgedeckt werden.

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