Deutsche Schabe

(Blattella germanica)

 

Die Deutsche Schabe (Blattella germanica), auch Schwabenkäfer, Preuße, Russe, Franzose u.a. Ethnophaulismen, und wie die Gemeine Küchenschabe (Blatta orientalis) auch als Küchenschabe (Kakerlake) bezeichnet, ist eine Art der Schaben. Bekannt sind sie als Hygieneschädlinge, die in beheizten Gebäuden mit Waren eingeschleppt werden können. Dort vermehren sie sich und können mit ihrem Kot und Erbrochenem Keime auf Nahrungsmittel und auf Menschen übertragen. Sie sind nachtaktiv und bevorzugen warme, feuchte Bereiche. Insektensprays bringen keinen langfristigen Bekämpfungserfolg. Es braucht es eine professionelle Schädlingsbekämpfungsfirma, die das ganze Haus prüft und entsprechend behandelt. Die Deutsche Schabe wird immer wieder mit der harmlosen einheimischen Waldschabe verwechselt . Deshalb ist es während der warmen Jahreszeit sinnvoll, gefundene Tiere eindeutig bestimmen zu lassen.

Ausgewachsene Schaben sind 13 bis 16 mm lang und hell- bis dunkelbraun gefärbt. Auf dem Prothorax befinden sich zwei parallele schwarze Längsstreifen. Die Weibchen sind dunkler gefärbt als die Männchen.

Ihr Hinterleib ist im Vergleich zu den Männchen breiter und hinten abgerundet. Die erwachsenen Tiere haben zwar Flügel, können aber nicht fliegen. Bei den leichteren Männchen kann man allenfalls einen Gleitflug beobachten. Dafür sind die Deutsche Schaben gute Läufer und können bis zu 29 cm pro Sekunde zurücklegen.

Die Deutsche Schabe ist ovipar und produziert 6 bis 9 mm lange, hell- bis mittelbraun gefärbte Eibehälter. Die Eipakete (Ootheken) sind in der Regel mehr als doppelt so lang wie breit und leicht sichelförmig gebogen. Die ersten beiden Larvenstadien haben eine dunkelbraun bis schwarz gefärbte Brust. Auf dem Rücken befindet sich ein hellbrauner Streifen. Die späteren Larvenstadien sind heller gefärbt.

Tatsächlich gibt es nur drei Kakerlakenarten, die als Vorrats- und Hygiene-Schädlinge bekannt sind und sich bevorzugt in Küchenschränken und Vorratskammern einnisten. Dies sind die Deutsche Küchenschabe (Blattella germanica), die Orientalische Schabe (Blatta orientalis) und die Amerikanische Großschabe (Periplaneta americana). In unseren Breiten ist die Deutsche Küchenschabe am weitesten verbreitet. Sie gelangt über Lebensmittelverpackungen, Paletten und gebrauchte Elektrogeräte in Großküchen, Krankenhäuser, Hotelbetriebe und private Wohnungen.

In Deutschland gibt es vor allem im Sommer sehr oft falschen Kakerlaken-Alarm, weil geschockte Eigenheimbesitzer Kakerlaken-ähnliche Insekten in ihren Wohnräumen entdecken. In den meisten Fällen handelt es sich bei dem vermeintlichen Vorratsschädling jedoch um die Bernstein-Waldschabe, die der Kakerlake zwar erschreckend ähnlich sieht, aber vollkommen harmlos ist.

Wenn du die Kakerlaken über deine Arbeitsfläche flitzen oder am Morgen unter die Fußleiste flüchten siehst, ist es bereits zu spät. Denn genau wie Ratten oder Mäuse sind die Schädlinge normalerweise erst dann zu sehen, wenn der Befall bereits sehr stark ist. So kommen auf eine sichtbare Schabe normalerweise 200 versteckte Tiere. Ein Kakerlakenbefall lässt sich allerdings auch schon vor Sichtung der fiesen Krabbler an folgenden Anzeichen erkennen:

  • Typischer Gestank: Die Tiere stoßen Pheromone aus, die wir als miefig-süßlichen Geruch wahrnehmen. Je stärker der Befall desto stärker der Geruch.
  • Kakerlaken Kot: Kakerlaken-Exkremente sind etwa 1 mm lang und können leicht mit Kaffeepulver verwechselt werden. Auf ebenen Flächen oder an Wänden sind sie häufig als längliche Spur zu sehen.
  • Häutungsreste: Kakerlaken häuten sich im Laufe ihrer Entwicklung bis zu 8 x. Die Häutungsreste finden sich häufig in der Nähe der Nester.
  • Eipakete: Die Weibchen tragen sog. „Eipäckchen“ an ihrem Körper, in dem sich bis zu 50 Eier befinden. Die Kokonreste findest du ebenfalls in der Nähe der Nester.
  • Fraßschäden: Kakerlaken sind Allesfresser und nagen sich durch sämtliche Verpackungsmaterialien (Kunststoff, Pappe etc.), um an ihr Festmahl zu kommen.

Schaben sind dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber wird man sie kaum zu Gesicht bekommen. Wenn doch, ist das ein sicheres Zeichen für einen starken Befall, der professionell bearbeitet werden muss – Laien können Schaben nicht erfolgreich bekämpfen. Es ist rasches Handeln gefragt – eine Schädlingsbekämpfung durch unseren Meisterbetrieb wirkt bei ihnen sehr effektiv. Schaben verbreiten sich ohne Bekämpfungsmaßnahmen sehr schnell und befallen angrenzende Räumlichkeiten. Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist unbedingt der Einsatz eines Fachmannes erforderlich.
Wir können auf jahrelange Erfahrungen bei der Kakelakenbekämpfung zurückgreifen und sind in der Lage, Ihre Räumlichkeiten Schabenfrei zu übergeben. Das garantieren wir Ihnen.

Die unangenehme Wahrheit ist, dass die Kakerlakenbekämpfung IMMER in Profihände gehört. Während du mit Insektenspray und Kakerlakenfalle durch die Küche robbst und versuchst, den kleinen Schädlingen den Garaus zu machen, geht die Vermehrung hinter Schränken und Fußleisten rasant weiter. DIY-Bekämpfungsmittel kosten nur wertvolle Zeit. Eine Klebefalle kann lediglich dazu dienen, die Befallsstärke festzustellen. Und Insektensprays erreichen jene Fugen, Ritzen und Hohlräume, in denen das Ungeziefer sich niedergelassen haben, normalerweise gar nicht erst.

Außerdem sind sowohl die Schaben selbst als auch ihre Eipakete extrem widerstandsfähig und resistent gegen so gut wie alle frei verkäufliche Gifte. Kakerlaken zertreten kann das Problem übrigens noch verstärken: Falls du eine Kakerlake mit Eipaket erwischt hast, bleiben die Eier an deinen Schuhen kleben und du verteilst sie so in der ganzen Wohnung.

Kontaktieren Sie uns heute noch um die perfekte und maßgeschneiderte Behandlung für Ihre vier Wände zu finden.

EUROPÄISCHER STANDARD DIN EN 16636 FÜR SCHÄDLINGSMANAGEMENT

  • Die DIN EN 16636 entspricht den allgemein anerkannten Regeln der Schädlingsbekämpfung in Deutschland und Europa. Durch den Einsatz von Schädlingsbekämpfern, die nach den Vorgaben der neuen Norm arbeiten, können Sie nachweisen, dass das Schädlingsmanagement mit der gebührenden Sorgfalt durchgeführt wird. Eine Schädlingsbekämpfungsdienstleistung, die nicht nach den Regeln der EN 16636 durchgeführt wird, kann im Streitfall als mangelhalft beurteilt werden.
  • Die Norm schreibt Anforderungen an die Vertragsgestaltung vor und schafft somit eine Vergleichsgrundlage für Angebote unterschiedlicher Anbieter
  • Die Zertifizierung nach EN 16636 ist ein zusätzliches Bewertungskriterium bei der Auswahl eines geeigneten Schädlingsbekämpfers
  • Einbindung ins Qualitätsmanagement: Normen wie z.B. der IFS Food oder der BRC Food verlangen von Ihnen, dass Sie ein System zur Schädlingsbekämpfung als Teil Ihres Qualitätsmanagementsystems aufrechterhalten. Geht Ihr Schädlingsbekämpfer nach EN 16636 vor, wird sichergestellt, dass die Dokumentationsvorgaben berücksichtigt werden.

DIN ISO 9001 – Qualitätssicherung durch Prozessoptimierung

Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ist national und international die meist verbreitete und bedeutendste Norm im Qualitätsmanagement (QM). Eine Zertifizierung nach ISO 9001 ist für Unternehmen und Organisationen aller Größen und in allen Branchen möglich und bildet die Basis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des unternehmensinternen Qualitätsmanagementsystems (QMS).

Die ISO 9001 legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, die von Unternehmen umzusetzen sind, um die Kundenanforderungen sowie weitere Anforderungen an die Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität zu erfüllen. Mit der Einführung eines QM-Systems kann zum Beispiel:

  • die Transparenz betrieblicher Abläufe erhöht werden
  • eine höhere Kundenzufriedenheit erzielt werden
  • die Fehlerquote und somit Kosten gesenkt werden

Ein wesentlicher Grundsatz der ISO 9001 ist die Prozessorientierung. Ein prozessorientiertes QM-System begleitet alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und stellt diese auf den Prüfstand. Dadurch können auch bei guten Organisationen Optimierungsmöglichkeiten aufgedeckt werden.

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