Hygiene­sicherung

HACCP-Konzept

Hygienische Sicherheit für Lebensmittel und Verbraucher

Die Zielstellung, den Betrieb frei von Schädlingen zu halten, bedeutet damit, ihn regelmäßig zu überwachen und nur im Bedarfsfall chemische Mittel gezielt einsetzen zu müssen. Also keine regelmäßigen Bekämpfungen oder vorbeugende Präparateausbringung! Die Methoden der Befallserkennung sind für den Schädlingsbekämpfer, aber auch für jeden Lebensmittelkontrolleur von wesentlicher Bedeutung und setzen Kenntnisse über zu erwartende Schädlingsarten ( je nach Art des Lebensmittelbetriebes ) und deren Lebensweise voraus. Die Überwachung in den Betrieben ist entsprechend der EG-Richtlinie nach einem einheitlichen, international anerkannten System, dem sogenannten HACCP- System durchzuführen. Dieses System ist auch für die Schädlingsfreihaltung gut anwendbar und bietet deshalb gute Vergleichsmöglichkeiten und Dokumentationsmöglichkeiten für die oft international zusammengesetzten Kontrollgruppen. Mit der einheitlichen Dokumentation der Meßstellenübersichten, Kontrollergebnisse und Kontrollberichte ist eine Einbindung in dieses Programm einfach zu bewerkstelligen. Es ist keine Frage, daß die Dokumentation der gesamten Überwachung nach dem HACCP-System einen recht umfangreichen Papierkrieg darstellt, denn es muß eine „doppelte Buchführung“ erfolgen. Ein Paket der Unterlagen muß in dem Lebensmittelbetrieb für die betriebseigenen Beauftragten und für die Kontrolleure der öffentlichen Dienste greifbar sein, ein zweites Paket bleibt beim Schädlingsbekämpfer. Unerläßlich sind Serviceverträge zwischen dem Schädlingsbekämpfungsbetrieb und Lebensmittelbetrieb.

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LEBENSMITTELMOTTEN UND IHRE UNTERARTEN

Speisemotte frisst sich durch sämtliche Verpackungsmaterialien und findet alle Lebensmittel, die ihr schmecken – und zwar in der ganzen Wohnung! Es genügt also nicht, nur die Vorräte in der Küche zu überprüfen. Du solltest auch an die Süßigkeiten im Wohnzimmer, das Tierfutter in der Waschküche und den Mitternachtssnack im Schlafzimmer denken. Außerdem können auch vermeintlich geschlossene Verpackungen bereits befallen sein: Der Lebensmittel­motte genügen bereitswinzig kleine Löcher, um eine neue Futterquelle zu erschließen.

Lebensmittelmotten sind die am häufigsten anzutreffenden Vorratsschädlinge in privaten Haushalten und Unternehmen. Deren Larven können in Vorräten erheblichen Schaden anrichten, indem Sie daran fressen und/oder sie mit ihren Kotrückständen, Gespinsten, Häutungsresten und Frassmehl verunreinigen. Die Nebenprodukte der Larven sind ein großes Problem. Die Gespinste können Waren und Lebensmittel komplett bedecken und Maschinen und Leitungen blockieren. Sie nisten sich nicht nur in Müsli, Kräutern, Hülsenfrüchten und hochwertigem Getreide ein, sondern machen auch vor Schokolade nicht halt. Sie können darüber hinaus bei Allergikern und auch bei immunschwachen Personen gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen und sollten daher unbedingt bekämpft werden.

Grundvoraussetzung für jeden Behandlungserfolg sind solides Fachwissen, Know-how, Qualität, motivierte und geschulte Mitarbeiter, beste Kenntnisse über die Verhaltensweise der Schädlinge und die speziell dafür entwickelten Techniken. Die exakte Vorgehensweise ist oft von der Art des Schädlings und von den lokalen Gegebenheiten (Beschaffenheit der Räume) abhängig. Daher ist eine gute Beratung der Grundstein für jeden Erfolg und somit auch bei der Lebensmittelmottenbekämpfung! Die Lebensmittelmotte ist genauso wie die Kleidermotte weltweit verbreitet. Lebensmittelmotten zählen zu den Vorratsschädlingen und Hygieneschädlingen. Durch den Fraß der Larven entstehen Schäden an Lebensmitteln, meist werden die Larven oft schon beim Einkaufen mit eingeschleppt. Das befallene Produkt ist mit Gespinsten überzogen und mit Kotkrümmelchen durchsetzt. Die Larven fressen sich durch Plastikfolien und dünne Kartons oder quetschen sich auch durch lose verschlossene Schraubdeckel. Motten haben eine hohe Vermehrungsrate, ein Weibchen legt bis zu 450 Eier im Jahr ab, entscheidend dafür ist die Temperatur und das Nahrungsangebot.

Wie helfen die Hygiene-Experten von IHD?

Lebensmittelmotten sind, genau wie Kleidermotten, kein Zeichen für Unsauberkeit oder nachlässiges Haushalten. Tatsächlich kann es nämlich jedem passieren, dass er Speisemotteneier oder -larven im Einkaufskorb nach Hause trägt. Besonders häufig werden Lebensmittelmotten eingeschleppt durch Tierfutter, Mehl, Stärke (Speisestärke, Soßenbinder, Mondamin etc..), diverses Müsli, getrocknete Hülsenfrüchte und Reis. Werden die Lebensmittel nicht sofort verbraucht, entwickeln die Larven sich im Inneren der Verpackung und beißen sich ihren Weg durch das Plastik in die schöne bunte Welt der Vorratskammer. Dort verstecken sie sich in den Ritzen der Schränke und fangen sofort an, sich zu vermehren.

Grundvoraussetzung für jeden Behandlungserfolg sind solides Fachwissen, Know-how, Qualität, motivierte und geschulte Mitarbeiter, beste Kenntnisse über die Verhaltensweise der Dörrobstmotte und die speziell dafür entwickelten Insektizide. Die exakte Vorgehensweise ist oft von der Art des Schädlings und von den lokalen Gegebenheiten (Beschaffenheit der Räume) abhängig. Daher ist eine gute Beratung der Grundstein für jeden Erfolg und somit auch bei Lebensmittelmotten-Bekämpfung!

Zur direkten Bekämpfung der Larven können dann Kontaktinsektizide wie z. B. Pyrethrum eingesetzt werden, die in mögliche Verstecke der Larven von Attagenus unicolor gesprüht werden müssen. Tritt der Dunkle Pelzkäfer als Schädling in Kleiderkammern oder lederverarbeitenden Betrieben auf, so kann man die Tiere dadurch bekämpfen, indem befallene Ware mit gasförmigen Insektiziden wie Phosphorwasserstoff, Stickstoff oder Kohlendioxid behandelt wird.

Raupen der Lebensmittelmotten entwickeln sich nie außerhalb von Nahrungsmitteln. Diese sollten nicht längere Zeit offen herumstehen, damit die Weibchen keine Gelegenheit haben, ihre Eier darin abzulegen. Dicht schließende Behälter wie Einmachgläser schützen die darin enthaltenen Produkte vor Schädlingsbefall. Blechdosen mit Stülpdeckeln oder Gläser mit Schraubverschluss sind nicht dicht genug. Bei kühler Lagerung (unter 10° C) vermögen sich keine Insekten zu entwickeln. Eine nicht zu große Vorratshaltung vermindert das Risiko eines Schädlingsbefalles.

Im ersten Schritt sollten alle Motten im Schrank und sichtbaren Nester entfernt werden. Denn wie schon beschrieben sind es die Larven der Motten, die sich an den Kleidern bedienen. Jeder Winkel muss sorgfältig durchsucht, abgewischt und abgesaugt werden. Insbesondere Spalten, Ritzen und entlegene Stellen, weil die Larven dort ungestört gedeihen könnten. Damit dies in schwer zugänglichen Ecken und Ritzen leichter gelingt hat es sich bewährt einen handelsüblichen Föhn zu nutzen, denn unter Hitze sterben die Tiere schnell ab. Vorsicht wer einen sogenannten Heißluftföhn nutzt (normalerweise zum Altfarben abbrennen genutzt). Die wesentlich größere Hitze daraus kann schnell zu Beschädigungen an Holz und Tapete führen!

Hat man die Wohnung, seinen Kleiderschrank und Teppiche vom Mottenbefall weitest gehend befreit, so hat man die Möglichkeit „Pheromon Fallen“ aufzustellen. Diese Fallen, von denen die männlichen Motten magisch angezogen werden, sind mit geruchsneutralen und insektizid freien Sexuallockstoffen behandelt. Auf der Suche nach dem anziehenden Geruch, bleiben die männlichen Motten darin kleben und verenden. Um die Kleidermotten bekämpfen zu können sollten diese mindestens drei Monate aufgestellt sein, da die Entwicklung der Larve so lange dauern kann. Nachteil dieser Methode ist, dass unter Umständen zusätzliche Tiere von außerhalb angelockt werden können. Auch wird als Kritikpunkt immer wieder angeführt, dass oft schon die Weibchen begattet wurden bevor die Männchen in der Falle landen und somit die Pheromon Falle wirkungslos sei.

Wie erreichen wir die Hygienesicherung?

In vier einfachen Schritten: 

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