Ratten­bekämpfung

Ratten bekämpfen – in 3 Schritten

Wir bieten Ihnen fachliche Beratung und eine auf Ihre Gegebenheiten und Wünsche demzufolge eine individuell abgestimmte Problemlösung. Machen Sie den ersten Schritt und nutzen Sie unser Angebot für ein kostenloses Beratungsgespräch. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Verfügung.

Die wenig spezialisierten und somit sehr anpassungsfähigen frei lebenden Tiere gelten gemeinhin als Nahrungsmittelschädlinge. Der in der Landwirtschaft durch sie verursachte Schaden ist enorm, sodass gegen sie Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Zudem treten sie in Gartenanlagen auf, wo besonders Wurzeln und Knollen angenagt werden. Sie nutzen dabei auch gern Gänge, welche durch Maulwürfe gegraben wurden. Auch Gebäude werden in Mitleidenschaft gezogen, weil diese Nager Wasser- und Abwasserleitungen beschädigen können. Zudem ist die Verbreitung von Krankheitserregern durch die Ratten ein Problem. Frei lebende Ratten können, ebenso wie nahezu alle anderen Tiere, als Vektoren direkt oder indirekt diverse Krankheitserreger mit den von ihnen ausgelösten Krankheiten übertragen.

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Die Hausratte (rattus rattus)

Hausratten sind etwas kleiner und schlanker als Wanderratten. Es handelt sich um zwei verschiedene Arten, die sich nicht untereinander kreuzen können. Hausratten haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 16 bis 24 cm und ein Gewicht von 150 bis 250 g. Anders als bei der Wanderratte ist der Schwanz länger als Kopf und Rumpf. Hausratten haben verglichen mit Wanderratten eine relativ spitze Schnauze und deutlich größere Ohren. In Deutschland kommen mehrere Farbvarianten vor, von fast Schwarz über grau bis braungrau. Junge Hausratten ähneln in ihrem Aussehen Hausmäusen.

Die Schnauze der Hausratte ist spitz, Augen und Ohren sind verhältnismäßig größer als bei der Wanderratte (Rattus norvegicus). Hauptfarbformen sind ganz grauschwarz (besonders bei der Unterart rattus), braungrau mit grauer Unterseite (besonders bei der „Dachratte“ Rattus rattus alexandrinus) und braungrau mit weißer Unterseite (besonders bei der „Fruchtratte“ Rattus rattus frugivorus). Dazwischen gibt es Übergänge und weitere Farbformen.

Die Hausratte ist nur in kälteren Regionen an menschliche Siedlungen gebunden, wo sie bevorzugt in trockenen Wohn- und Vorratsgebäuden (bevorzugt in oberen Geschossen), aber auch in Kellern und Ställen lebt. Im Freiland sucht sie sich sehr unterschiedliche Schlupfwinkel und baut dort ihr Nest.

Die Hausratte ist sowohl tag- als auch nachtaktiv. Als soziales Tier lebt sie in Gruppen, die fünfzig und mehr Individuen umfassen können. Feste Wechsel werden mit Urin markiert, die Reviere gegen andere Hausratten verteidigt. Sie bevorzugt pflanzliche Kost wie Getreide, Früchte, Samen und Wurzeln. Tierische Nahrung wie Wirbellose, Eier, Mäuse oder Fische nimmt sie nur selten zu sich. Als Allesfresser kann sie jedoch notfalls bei Fehlen von pflanzlicher Nahrung sich auf tierische Nahrungsquellen umstellen.

Hausratten können über 100 verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen. Im Mittelalter haben Hausratten eine entscheidende Bedeutung bei der Verbreitung der Pest gehabt, die von Rattenflöhen auf den Mensch übertragen wurde (Schwarzer Tod). Darüber hinaus spielen Hausratten eine Rolle als Überträger von Tierseuchen. Ratten können Lebens- und Futtermittel durch ihren Kot und Urin verunreinigen, die Krankheitskeime enthalten und daher Gefahren für die Gesundheit des Menschen und seiner Haustiere darstellen.

Die Nager treten vor allem als Vorratsschädlinge auf. Im Bereich der Lebensmittellagerung besteht der Schaden sowohl im Zernagen von Verpackungen als auch der Verunreinigung von Nahrung durch Kot und Urin. In älteren Tierhaltungsanlagen mit Zwischenböden finden Hausratten ideale Lebensbedingungen. Gerade in diesem Bereich können vor allem durch die Übertragung und das Verschleppen von Tierseuchen große Schäden entstehen.

Wie helfen die Ratten-Experten von IHD?

Jede Großstadt in Deutschland hat ein Rattenproblem. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches: In jeder Großstadt finden die Nager gute Lebensbedingungen und eine (Über)fülle an Nahrung. Solange die Ratten in der Kanalisation bleiben, ist die Stadt für die Bekämpfung zuständig und der Durchschnittsbürger bleibt weitgehend unbehelligt. Kritisch wird es dann, wenn die Ratten den Untergrund verlassen und sich in Gärten oder Gebäuden einnisten. Mit ihren starken Nagezähnen vernichten die Schädlinge nicht nur sämtliche Vorräte, sondern beschädigen auch Bausubstanz, Kabel und Leitungen. Außerdem stellt der Kontakt zu (wildlebenden) Ratten für den Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Fazit: Eine große Rattenpopulation hat enormes Zerstörungspotenzial und kann Krankheiten in dicht besiedelten Gebieten rasend schnell verbreiten. Aus diesem Grund ist schnelles Handeln extrem wichtig, um eine weitere Verbreitung auszuschließen.

Ratten kennen kaum eine Barriere. Sie graben sich durch Erde und sie können gut schwimmen und klettern. Bei einer Bedrohung durch Eindringlinge können sie aggressiv werden. Ratten sind sehr intelligente und vorsichtige Tiere. Dies hat zur Folge, dass bei unsachgemäßen Bekämpfungsmaßnahmen die Tiere eine Köderscheu entwickeln können, was bedeutet, dass sie den angebotenen Köder nicht mehr annehmen.

All diese Faktoren machen eine konsequente und vor allem kontinuierliche Rattenbekämpfung notwendig, um einen langfristigen Erfolg zu erzielen. Sinnvoll sind flächendeckende Maßnahmen.

Man kann aber Ratten auch ohne Gift bekämpfen. Dazu werden Rattenschlagfallen, Rattenlebendfallen oder verschiedenste technische Varianten eingesetzt. Aber Achtung, bei jeder Rattenbekämpfung müssen die gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Durch den unsachgemäßen Einsatz von Rattengift oder auch von Rattenfallen können erhebliche Gefahren für Mensch, Haustier und Umwelt ausgehen.

Wie lösen wir Ihr Ratten-Problem?

In vier einfachen Schritten: 

Ratten sind „Nahrungsspezialisten“, unsere Köder werden mit Lockstoffen versehen, um attraktiv für die Nager zu sein. Anhand dieser Köder, die in verschiedenen Formulierungen angeboten werden und die je nach Befall mit unterschiedlichsten festen Köderblöcken belegt werden, kann man gut kontrollieren, wie stark der Befall ist.

Individuelles Angebot

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